BRS News

27.06.2024

Destatis: Zahl der schweinehaltenden Betriebe geht weiter zurück

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe ist binnen Jahresfrist um 3,4 % oder 600 Betriebe gesunken, im Zehnjahresvergleich um 42,2 % oder 11.400 Betriebe. Zum Stichtag 3. Mai 2024 wurden 1,3 % weniger Schweine gehalten als ein halbes Jahr zuvor, im Vorjahresvergleich blieb der Bestand konstant. Der Trend zu größeren Betrieben hält an: Im Mai 2024 hielt ein Betrieb im Schnitt 1.300 Schweine, zehn Jahre zuvor waren es 1.000 Tiere pro Betrieb. Auch die Zahl der in Deutschland gehaltenen Rinder ging zuletzt zurück. So wurden zum 3. Mai 2024 in Deutschland 10,6 Millionen Rinder gehalten, darunter 3,7 Millionen Milchkühe. Das waren 1,9 % Rinder und 1,2 % Milchkühe weniger als im November 2023. Gegenüber Mai 2023 sank der Rinderbestand um 2,8 % und gegenüber 2014 um 16,3 %. Der Milchkuhbestand sank binnen Jahresfrist um 2,8 % und im Zehnjahresvergleich um 14,9 %.

 

27.06.2024

Umfrage zu Lagerhaltungspraktiken von landwirtschaftlichen Betrieben mit Schweinehaltung

Die Masterstudentin Lara Bürig führt im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen eine Umfrage zu den Lagerhaltungspraktiken von landwirtschaftlichen Betrieben mit Schweinehaltung durch. Ziel der Untersuchung ist es, ein detailliertes Verständnis der aktuellen Lagerhaltungspraktiken zu erlangen. Es soll untersucht werden, welche Produkte in welchen Mengen eingelagert werden und welche Überlegungen für die jeweilige Lagerdauer ausschlaggebend sind. Die gesammelten Informationen aus der Umfrage sollen dann dazu dienen, zunächst den Status quo in der Praxis beschreiben zu können und in einem weiteren Schritt daraus Strategien und Maßnahmen abzuleiten, die dazu beitragen können, die Resilienz der schweinehaltenden Betriebe gegenüber zukünftigen Herausforderungen zu steigern. Die Umfrage richtet sich an Betriebsleiter*innen von schweinehaltenden Betrieben.

 

27.06.2024

LAZBW Aulendorf sucht Referentin/ Referent für Fleischrinderzucht (w/m/d)

Beim Landwirtschaftlichen Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) ist am Standort Aulendorf im Referat 21 Rinderzucht, Leistungsprüfungen, Rindermast zum 01.09.2024 die Stelle Referentin/ Referent für Fleischrinderzucht (w/m/d) mit Zuchtleitung in der Fleischrinderzucht in Vollzeit unbefristet zu besetzen. Das LAZBW ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Die Besetzung der Stelle kommt sowohl im Beamten- als auch Beschäftigungsverhältnis in Betracht.

 

26.06.2024

Rinder-Union West eG sucht Leitung Spermavertrieb (m/w/d)

RUW

Die Rinder-Union West eG sucht einen neuen Mitarbeiter (w, m, d) für die Leitung ihres Spermavertriebs.

Zu den Aufgaben nennt das Rinderzuchtunternehmen mit Tätigkeit in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland

  • Leitung des regionalen und überregionalen Spermavertriebs
  • Festlegung und laufende Kontrolle von Vertriebszielen
  • Führung des Vertriebsteams und fachliche Anleitung der Außendienstmitarbeitenden im Bereich Spermavermarktung
  • Beobachten von Markttrends und Entwicklung von Vertriebsstrategien für verschiedene Ziel- und Absatzmärkte
  • Pflege von nationalen und internationalen Geschäftspartnern und Beziehungen zu Institutionen
  • Erstellung des Produktportfolios und Organisation der Produktinformation für Kunden und Mitarbeitende
  • Laufende Überprüfung und Weiterentwicklung von vertriebsunterstützenden Maßnahmen
 

26.06.2024

Landwirtschaftsministerium MV: Agrarpaket bleibt hinter den Forderungen der Branche zurück

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sieht die Einigung beim Agrarpaket skeptisch. Eine Einigung rechtzeitig zum Bauerntag mag auf den Blick erfreulich erscheinen, aus Sicht von Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Reformen aber weit hinter den Forderungen und Erwartungen der Branche zurück. Ich glaube, dass die Ampelfraktionen in Berlin immer noch nicht verstanden haben, dass wir dauerhaft gute politische Rahmenbedingungen brauchen, damit die deutschen Bauern hochwertige, heimische Lebensmittel produzieren können, ohne im internationalen Wettbewerb unterzugehen. Das hat für mich etwas mit Verantwortung und der Einsicht zu tun, dass wir alle auf eine umweltverträgliche landwirtschaftliche Produktion angewiesen sind. Die Landwirtschaft ist systemrelevant, wird in meinen Augen aber als Bittsteller behandelt, dem wir hin und wieder ein paar Brocken hinwerfen, wenn der politische Druck zu groß wird.

 

26.06.2024

FLI: Keine Hinweise auf H5N1-Infektionen bei Milchkühen außerhalb der USA

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) führt derzeit eine Infektionsstudie zur Empfänglichkeit von Milchkühen für das hochpathogene aviäre Influenzavirus H5N1 (Geflügelpestvirus) durch. Als erstes Zwischenergebnis konnte sich nicht nur das US-Isolat, sondern auch ein aktuelles H5N1-Virus von einem Wildvogel aus Deutschland sehr gut im Euter vermehren. Nach direkter Infektion des Euters über die Zitzen zeigten die Milchkühe in beiden Fällen deutliche Krankheitssymptome wie starken Milchrückgang, Veränderung der Milchkonsistenz und Fieber.

 

26.06.2024

Belgien. die Kommission genehmigt Anreize, um aus der Tierhaltung auszusteigen

age - Flandern darf seinen Landwirten 60 Mio. Euro zahlen, um Stickstoffeinträge in Naturschutzgebiete zu reduzieren. Wie die Europäische Kommission am Donnerstag (20.6.) bekannt gab, sollen mit den Staatsbeihilfen Tierhalter für die freiwillige und endgültige Aufgabe der Tierhaltung entschädigt werden. Die Regelung soll bis zum 31. Dezember 2027 laufen. In Anspruch genommen werden können die Mittel von kleinen bis mittleren Viehhaltern in besonderen Schutzgebieten. Auch Betriebe in Gegenden, in denen die Stickstoffbelastung der jeweiligen Standorte ein bestimmtes Niveau erreicht, können sich dem Programm anschließen.

 

25.06.2024

Tierhaltung: Tierärztliche Betreuung und Arzneimittelanwendung

In Fragen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement sind Tierärzte die ersten Ansprechpartner für Tierhalter in Geflügel-, Schweine- und Rinderhaltenden Betrieben. Für die Teilnahme am QS-System muss daher jeder Tierhalter einen schriftlichen Vertrag mit einem Tierarzt vorweisen können, der die tierärztliche Bestandsbetreuung übernimmt.

Hierfür stellt QS einen tierärztlichen Betreuungsvertrag als Mustervorlage zur Verfügung.

Werden Arzneimittel- und Impfstoffanwendungen von dem Tierhalter selbst oder einem Tierarzt vorgenommen, müssen diese dokumentiert werden. Hierfür stellt QS eine Mustervorlage zur Dokumentation der eingesetzten Arzneimittel- und Impfstoffanwendungen zur Verfügung (Bestandsbuch über die Verwendung von Arzneimitteln).

 

25.06.2024

Einblicke in die Milch- und Kälberhaltung Schwedens

Das Projekt Gesamtbetriebliches Haltungskonzept Rind beschäftigt sich mit innovativen Haltungssystemen der Zukunft. Im Mai fand in Kooperation mit dem Projekt Netzwerk Fokus Tierwohl eine Fachexkursion nach Schweden statt, um verschiedene Kälberhaltungssysteme in der Praxis zu sehen und der Frage nachzugehen, ob es landespezifische Unterschiede in Bezug auf Management und Digitalisierung gibt. Die gewonnenen Erfahrungen und Einblicke sollen in die Projektarbeit aufgenommen werden und in einer Broschüre zur Kälber und Jungviehhaltung verschriftlicht werden.

 

25.06.2024

Unions-Minister fordern neues Tierschutzgesetz

Einmal mehr hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir bewiesen, dass es ihm bei seiner Politik weder um die Sache noch nicht um die Einbindung der Länder in demokratische Prozesse geht, sondern nur um den schnellen Effekt. Das vom Bund vorgelegte Tierschutzgesetz ist wieder ein Schnellschuss, der in erster Linie neue und überbordende Bürokratie schafft. Das bestehende Tierschutzgesetz muss reformiert werden, da sind wir uns einig. Wir lehnen das Gesetz, so wie es jetzt vorliegt, jedoch ab, weil wieder einmal mit heißer Nadel ein Gesetz gestrickt werden soll, das handwerklich und qualitativ schlecht gemacht ist, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Sprecher der unionsgeführten Agrarressorts, Peter Hauk, am 24. Juni 2024 in Stuttgart.